Corsair bringt mit der F40, ausgestattet mit einem Sandforce-Controller, eine günstige und konkurrenzfähige SSD auf den Markt. Damit unterscheidet sich Corsair wesentlich von den Mittstreitern in der unteren Preisklasse – hier arbeiten alle mit Indilinx oder JMicron Controllern.
Die F40 verwendet den SandForce SF-1200-Controller und ist mit 40 GB Speicher ausgestattet. Desweiteren werden auch Kapazitäten von 60, 90, 120, 180 und maximal 240 GB angeboten. Als demzufolge kleinstes Modell dieser Reihe, soll die F40 vor allem die Käufer mit dem etwas kleineren Geldbeutel anlocken. Hier zählen insbesondere auch diejenigen dazu, die zwar schon lange auf einen SSD-Kauf spekulieren, aber denen die Preise schlichtweg noch zu hoch waren.
Bereits Intel hat mit der X25-V derartige Unternehmungen getätigt – nun wird abzuwarten sein, wie Corsair sich gegenüber der direkten Konkurrenz schlägt. Die Oberfläche der F40 bietet keinerlei Neuerungen. Nur die 12 Intel-Flash-Chips sowie der SF-1200-Controller befinden sich auf dem Layout– somit bestehen keinerlei Unterschiede zu den Konkurrenten.

Alles in allem verläuft das Fazit für die F40 gut – das Verhältnis Preis-/Leistung ist hervorzuheben, insbesondere verglichen mit der X25-V von Intel. Beim Schreiben wird die Stärke des SF Controllers am Deutlichsten – hier wird die X25-V hinter sich gelassen – beim Lesevorgang allerdings sind die Ergebnisse eher mittelmäßig.
Wie immer bei niedrigem Einkaufspreis gibt es einen entscheidenden Nachteil – die Kapazität. Zwar sollen hier nur preisbewusste Einsteiger angesprochen werden, die ihre SSD lediglich für wichtige Anwendungen respektive dem Starten ihres Betriebssystems nutzen und für den „Rest“ herkömmliche HDDs verwenden. Dennoch erscheinen 40 GB auf längere Sicht einfach zu wenig. Der Grund für diesen Zwiespalt liegt auch in dem erkennbaren Leistungsverlust, welchen SSDs erleiden, wenn sie mit der Kapazität an ihre Grenzen geraten. Dies wurde auch durch frühere Tests schon sichtbar. Wer also nun lediglich 40 GB Speicher zur Verfügung hat, sollte diese einfach nicht voll ausreizen, um den Bedienkomfort und die Performance-Raten beizubehalten. Und irgendwie ist es ja dann doch nervig, permanent überlegen zu müssen, ob für Programm X auf der SSD noch Platz ist, ob das Programm überhaupt flüssiger laufen wird oder ob die HDD dafür ausreicht.
Schlussendlich ist der Preis mit 120€ durchaus akzeptabel. Dennoch bietet sich eine Kaufempfehlung für eine Kapazität mit mindestens 80 oder 120 GB (200 € bzw. 270 €) an. Die Preise dafür sind allerdings zweifelsohne nicht mehr im unteren Segment. Man muss sich also zunächst immer die Frage stellen, ob für den Endnutzer und seine Vorhaben, 40 GB ausreichen – oder ob nicht lieber doch etwas mehr investiert werden sollte, um längeren und eventuell unbekümmerten Umgang mit der SSD zu gewährleisten.




