OCZ konzentriert sich auf SSDs

Dem Unternehmen OCZ geht es derzeit nicht sehr gut. Der erwartete Umsatz für das Geschäftsjahr 2011 wurde von 200 bis 215 Millionen US-Dollar, auf 165-180 Millionen US-Doller gesenkt und schuld daran soll der günstige DRAM im Sortiment von OCZ sein. Der Hersteller hat bei der Produktion von Massenspeicher im Niedrigpreisniveau nur eine knappe Marge von rund 3% – macht aber derzeit rund 70 % seines Umsatzes mit diesem Speicher. Daher will sich OCZ in Zukunft mehr auf hochwertigen DRAM und SSD-Speicher/SSD-Festplatten konzentrieren – denn in diesem Bereich ist die Marge um einiges höher.

Ryan Petersen, CEO der OCZ Technology Group, Inc. :
“OCZ continues to focus on Solid State Drive products and away from the rapidly commoditized standard speed DRAM module market; I am excited that we have been able to gain sufficient SSD manufacturing scale allowing us to focus on our strengths,“ (…) „Our R&D driven SSD business is performing well and is anticipated to be the majority of our revenue going forward, thus the next logical step is refocusing our DRAM business in the high-performance segment–a limited but more profitable market in which we have traditionally excelled.“

Das OCZ das notwendige Know-How hat um sich weiter im SSD-Bereich auszubreiten, dass denken wir schon und hoffen das dieses Unternehmen nicht Konkurs geht. Denn schließlich ist dieser Richtungswechsel ein sehr radikaler und über kurz oder lang verzichtet OCZ auf einen gewaltigen Umsatzanteil. Für alle SSD-Liebhaber beginnen jedoch rosige Zeiten, denn wenn OCZ mehr in die SSD-Technik investiert dann werden diese neuen Festplatten in Zukunft noch besser + billiger. Zudem wächst der Konkurrenzdruck und auch Intel etc. müssen die Preise drücken.

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